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Forschung

Die Forschung am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik widmet sich den Wechselwirkungen zwischen den drei namensgebenden Bereichen. Dabei liegt der Fokus auf inter- und transdisziplinären Ansätzen, um drängende gesellschaftliche und globale Fragen zu analysieren.

Forschungsprojekte

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«Die Reli­gi­on des Staates»

Die Ent­ste­hung moder­ner Natio­nal­staa­ten geht zum einen ein­her mit einer Kon­trol­le und Regu­lie­rung von Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, zum ande­ren mit einer den Natio­nal­staa­ten eige­nen Zivil­re­li­gi­on. Ideen der Zivil­re­li­gi­on (oder alter­na­tiv: der poli­ti­schen Theo­lo­gie oder der poli­ti­schen Reli­gio­nen) sind eben­falls Pro­duk­te moder­ner Staats­theo­rien, wel­che die Bin­de­kräf­te der Gesell­schaft, den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt sowie die natio­nal­staat­li­chen Ritua­le und Mythen mei­nen. Die­se Geschich­te wird aktu­ell in einem Buch­pro­jekt nachgezeichnet.

Edi­ti­ons­pro­jekt: ​«Anlei­tung zur Unter­neh­mung von Berg­rei­sen», 1800

Der Bünd­ner Mönch, Berg­stei­ger, Kar­to­graf und Natur­for­scher Pla­ci­dus Spe­scha (1752–1833) hat eine der ers­ten Lehr­tex­te für das Berg­stei­gen und ‑wan­dern ver­fasst: die «Anlei­tung zur Unter­neh­mung von Berg­rei­sen von Pater Pla­ci­dus a Spe­scha» [geschrie­ben 1800 in Inns­bruck]. Damit steht er für eine peri­phe­re Figur der früh­neu­zeit­li­chen Wis­sens­ge­schich­te, wel­che die Geschich­te der Alpen und des Alpi­nis­mus aus der Per­spek­ti­ve eines Bünd­ners schreibt. Die «Anlei­tung» wird in die­sem Pro­jekt neu ediert und damit im Chro­nos-Ver­lag die Edi­ti­on der Schrif­ten Spe­schas fortgeführt.