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Portrait Lea Wohl von Haselberg

Lea Wohl von Haselberg, Prof. Dr.

  • Sigi-Feigel-Gastprofessorin 2026

Kurzbiografie

Lea Wohl von Haselberg ist Film- und Medienwissenschaftlerin, ihre Forschung ist an der Schnittstelle von Medienwissenschaften und jüdischen Studien angesiedelt. Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Repräsentation jüdischer Themen in bundesrepublikanischen Diskursen, jüdischer Filmgeschichte und (audiovisuellen) Erinnerungskulturen.

Nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Frankfurt am Main promovierte sie in Hamburg und Haifa mit einer Arbeit über jüdische Spielfilmfiguren im westdeutschen Film und Fernsehen. 

Sie leitet seit 2017 vielfältige Forschungs- und Transferprojekte an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, u. a. ein Forschungsprojekt zu Arbeitsbiographien jüdischer Filmschaffender in der BRD (2017–2021), das DFG-Netzwerk Deutsch-jüdische Filmgeschichte der Bundesrepublik (2019–2023), die vom Post Doc Network Brandenburg geförderte Forschungsgruppe Was ist jüdischer Film?, das DFG-Projekt Jewish Film Heritage (2022–2025), das ebenso wie Jewish Heritage between Cultural Practices and Memory Institutions / Jüdisches Filmerbe zwischen Kultureller Praxis und Gedächtnisinstitutionen (2026–2029) Teil des DFG-Schwerpunktprogramms Jewish Cultural Heritage ist, sowie das Projekt ASAF - Antisemitismuskritische Sensibilisierung in der Ausbildung an Film- und Medienhochschulen (2024–2026).

Sie ist assoziiertes Mitglied des Selma Stern Zentrums  für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Mitherausgeberin des Magazins Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart, Programmdirektorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg (JFBB) und wissenschaftliche Leiterin des Memory Media Labs. Seit Februar 2026 ist sie Professorin für Jüdischen Film und audiovisuelle Erinnerung an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und baut dort das Zentrum für Jüdischen Film und Audiovisuelles Erinnern auf.