Header

Suche

Ramazan Özgü in der 3. Episode der Digital Religion(s) Podcast-Sonderedition

Autor:

«In dubio pro Datenschutz» – Religionsgemeinschaften im Kontext von Digitalisierung und Recht

Was unterscheidet das christliche Kirchenrecht von Rechtsfragen in jüdischen oder islamischen Traditionen? Inwiefern kann der Datenschutz ein Problem für die Seelsorgearbeit sein? Wie verhalten sich Kirchen zum AI-Act und weshalb mischen sie vermehrt auf EU-Ebene mit? Der Jurist Ramazan Özgü befasst sich mit Rechtsfragen zwischen Ermöglichung und Begrenzung und spricht in der dritten Folge der Digital-Religion(s)-Sonderedition über das Kirchenrecht in Deutschland und die komplexe juristische Situation von Glaubensgemeinschaften in der Schweiz. Es geht um die Entstehung des Datenschutzgesetzes und darum, ob der Datenschutz die Seelsorgearbeit erschwert – oder sie überhaupt erst ermöglicht. Özgü erklärt, wieso und wie sich die Kirchen auf EU-Ebene für den AI-Act eingesetzt haben, und skizziert, wieso über das Prinzip «in dubio pro Datenschutz» Rechtspolitik zu Religionspolitik werden kann. Und er erzählt, wie sich eine Moscheegemeinde hinsichtlich der «Jerusalema Dance Challenge» von der katholischen Kirche hat inspirieren lassen.

Weitere Informationen

  • Website des Universitären Forschungsschwerpunkts «Digital Religion(s)
  • Website von Ramazan Özgü an der UZH
  • Podcast-Episode mit Maike Schöttner-Sieler zum (im Gespräch erwähnten) Bias von Künstlicher Intelligenz: «Diskriminierung durch KI? – Von antimuslimischen Algorithmen, Verantwortung und dem Kampf um Sichtbarkeit»

Jetzt anhören auf Podigee, Spotify, Apple Podcasts   oder Youtube!

 

Instagram Logo

Hintergrundinformationen finden Sie auf dem Instagram Kanal: https://www.instagram.com/erleuchtung_garantiert/

Unterseiten